Fürbitten an Maria?

Können an Marienfesten die Fürbitten an die Gottesmutter gerichtet werden?    R. K.

Fürbitten werden an den gerichtet, auf den man vertraut, dass er imstande ist, die Bitten zu erfüllen. Nach christlicher Überzeugung kann das allein Gott. Maria hingegen ist ein Mensch wie wir und deshalb nicht dazu fähig. Aber sie hat Gottes Sohn empfangen und geboren. Aus dieser mütterlichen Beziehung zu ihm leitet die Kirche eine besondere Fürsprache-Funktion Marias für die Menschen ab (vgl. Joh 2,3). Darauf kann in Fürbitten hingewiesen werden, besonders in der Einleitung oder im Fürbittruf. Je nach Feier kann der Festinhalt (eine Formulierungshilfe bietet GL 4,4-8 / KG 779,3) oder einer der Titel Marias (z. B. GL 566,4-6 / KG 807,2-4; GL 568,3-8) in der Einleitung oder dem Fürbittruf verwendet werden. Neben Marienfesten, -gedenktagen oder -andachten könnte man auch bei kleineren Feiergemeinden (Gruppenmessen oder bei Spendung der Krankensakramente) die Fürsprache der Gottesmutter anführen. Voraussetzung ist, dass die Mitfeiernden diese Frömmigkeit teilen oder sogar wünschen. Mögliche Formulierungen könnten sein:

  • Einleitung: Maria wurde in den Himmel aufgenommen, wo sie vor Gott für die Menschen eintritt. Auf ihre Fürsprache hin lasst uns Gott bitten…
  • Fürbittruf: V: Auf die Fürsprache deiner Mutter Maria - A: erhöre uns, Christus.

Christoph Neuert, Trier

zurück

Kommunionhelfer/innen

Eine modellhafte Einführung neuer Kommuniohlfer/innen in der Gemeindemesse finden Sie HIER

praxis-gottesdienst.net freischalten

Um praxis-gottesdienst.net vollständig nutzen zu können, müssen Sie eingeloggt sein. Wenn Sie noch nicht registriert sind, holen Sie dies bitte zunächst nach. Neukunden bitten wir, vorher eine Zugangs­berechtigung zu bestellen.

Bestellung Registrierung

Medientipp

Brot, das unsere Seele nährt VzF Deutsches Liturgisches Institut: Trier 2016
VzF Deutsches Liturgisches Institut Trier

Brot, das unsere Seele nährt

Die Feier der Hauskommunion

Mehr zum Buch weitere Tipps