Bilder guter Praxis

Im Beten der Fürbitten sind wir nicht mehr bei uns selbst, unseren eigenen Problemen und Wünschen, sondern stehen plötzlich mit der Not der ganzen Welt vor Gott. Eine besondere rituelle Ausgestaltung kann diese innere Ausrichtung mit dem Verbrennen von Weihrauchkörnern am Ende jeder Fürbitte erfahren. So drückt sich symbolisch das aus, was in einer bekannten Antiphon besungen wird: „Wie Weihrauch steige mein Gebet vor dir auf, Herr, du mein Gott.“ (GL 661,2; nach Ps 141,2)

Foto: © kathbild.at/Franz Josef Rupprecht

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Frage – Antwort

Fürbitten von wo aus vortragen?

Von wo aus sollen die Fürbitten vorgetragen werden?   H. M.

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Nicht vergessen

Im Juli

Vorbereiten

  • Pfarrfest
  • In den Bundesländern mit Ferienbeginn im Juli:
    • Gottesdienste zum Ende des Schul- und Kindergartenjahres
    • Segnung von Fahrzeugen (auch Kinderfahrzeugen) sowie Spendung des Reisesegens
  • Gottesdienstordnung während der Ferienzeit
  • Berücksichtigung von Gästen und Touristen im Gottesdienst

Planen

  • evtl. Wallfahrt, Pfarrfest
  • Beginn der Erstkommunionkatechese
  • In den Bundesländern mit Ferienende im August:
  • Gottesdienste zum Beginn des neuen Schul- und Kindergartenjahres mit Kindersegnung
  • Mariä Aufnahme in den Himmel mit Kräutersegnung (15.08.)

Kommunionhelfer/innen

Eine modellhafte Einführung neuer Kommuniohlfer/innen in der Gemeindemesse finden Sie HIER

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Medientipp

Brot, das unsere Seele nährt VzF Deutsches Liturgisches Institut: Trier 2016
VzF Deutsches Liturgisches Institut Trier

Brot, das unsere Seele nährt

Die Feier der Hauskommunion

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Ich meine

Liebe Leserinnen und Leser,

wussten Sie, dass eines der bekanntesten Worte Jesu eine Fürbitte ist? „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lk 23,34), betete der Gottessohn am Kreuz, während die Anwesenden ihn verlachten und verspotteten. Auch darüber hinaus sind Fürbitten aus dem Munde Jesu bezeugt: etwa für die Seinen (Joh 17,11.21), für die Abwehr des Bösen (17,15) oder für die Heiligung der Gemeinde (17,17).
Die Gemeinschaft der Christen sollte segensreich in der Welt wirken. Es ist daher nicht verwunderlich, dass das Fürbittgebet auch das geistliche Rückgrat für die Missionsarbeit des Paulus bildete. Er sah sich sogar abhängig von den Fürbitten der von ihm gegründeten Gemeinden: „Helft aber auch ihr, indem ihr für uns betet, damit viele Menschen in unserem Namen Dank sagen für die Gnade, die uns geschenkt wurde.“ (2 Kor 1,11) Paulus zweifelte nie an der Erhörung des fürbittenden Gebets durch Gott. Die Erfüllung schien ihm so sicher wie die Befreiung des Petrus aus dem Gefängnis durch das Gebet der Gemeinde (Apg 12,5).
Diese Sicherheit fehlt uns heute. Ein nüchterner Blick auf unsere derzeitige Weltlage wirft oftmals Zweifel auf, ob Fürbitten wirklich helfen. Aber was wäre die Alternative? Nichts tun? Nein, denn solange es Situationen gibt, in denen eine Wende ausschließlich von Gott kommen kann, müssen wir als Christinnen und Christen unserer Hoffnung und unserer Sehnsucht nach Veränderung Ausdruck verleihen - und das geht am besten im Fürbittgebet, meint

Ihr

0004011354_0001.jpg Manuel Uder