Krankenkommunion

Kann ein Katholik aus gesundheitlichen Gründen nicht an der sonntäglichen Eucharistiefeier teilnehmen und dort die Kommunion empfangen, so kann sie ihm von einem Kleriker oder einem dazu beauftragten Laien an seinem Aufenthaltsort gespendet werden. Durch die Krankenkommunion wird die sakramentale Verbindung des Kranken mit der Gemeinde gepflegt. Sind Familienangehörige anwesend, können sie mitkommunizieren.

Eine besondere Form der Krankenkommunion ist die Kommunion eines Sterbenden, die so genannte Wegzehrung (lat. viaticum). Die Spendung der Krankenkommunion ist in einen kurzen Wortgottesdienst mit Schuldbekenntnis und Taufgedächtnis, Fürbitten, Vaterunser vor und Schlussgebet mit Schlusssegen nach der Kommunion eingebunden. Der genaue Ablauf des Ritus ist im Krankenrituale im Ritualeteil "Die Feier der Krankensakramente" verzeichnet.

Aus: Albert Josef Urban / Marion Bexten: Kleines Wörterbuch des Gottesdienstes, Edition Areion 2012; erhältlich als E-Book (Kindle).

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Beten anfangen VzF Deutsches Liturgisches Institut: Trier 2017

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