Bilder guter Praxis

Vom größten Gewicht für die Liturgie der Kirche ist die Heilige Schrift, in der sich Gott seinem Volk offenbart hat. Theologisch gesprochen lässt sich sagen, dass Jesus Christus selber das Wort Gottes ist. Vor diesem Hintergrund gewinnen die Schriftlesungen im Gottesdienst und damit auch der Lektorendienst ihre große Bedeutung. Lektorinnen und Lektoren lesen nicht irgendetwas vor, sondern leihen gleichsam Gott ihre Stimme.

Foto: © kathbild.at / Franz Josef Rupprecht

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Frage – Antwort

Lektionar: Sprechzeilen?

Wie soll ich das Schriftbild im Lektionar vortragen? J.R.

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Nicht vergessen

Im Juli

Vorbereiten

  • Gottesdienste mit den Schul- und Kindergartenkindern zum Endes des Schul- bzw. Kindergartenjahres
  • Segnung von Fahrzeugen sowie Spendung des Reisesegens
  • Gottesdienstordnung während der Ferienzeit
  • Berücksichtigung von Gästen und Touristen im Gottesdienst

Planen

  • evtl. Wallfahrt, Gemeindefest
  • Gottesdienste zum Beginn des neuen Schul- und Kindergartenjahres mit Kindersegnung
  • Beginn der Erstkommunionkatechese
  • Mariä Aufnahme in den Himmel mit Kräutersegnung (15.08.)

Maria Magdalena

Informationen zur Aufwertung des Gedenktags der heiligen Maria Magdalena finden Sie HIER

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Medientipp

Versammelt in Seinem Namen VzF Deutsches Liturgisches Institut: Trier 2015
Deutsches Liturgisches Institut / Österreichisches Liturgisches Institut

Versammelt in Seinem Namen

Werkbuch für Gottesdienste an Werktagen. Tagzeitenliturgie - Wort-Gottes-Feier - Andachten

Mehr zum Buch weitere Tipps

Ich meine

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt bestimmte liturgische Grundelemente, die dürfen in einem Gottesdienst, der sich christlich nennen möchte, nicht fehlen. Dazu gehört das Lesen von Ausschnitten aus der Heiligen Schrift. Schriftlesungen und Psalmengesänge sind von Anfang an Bestandteile der Liturgie. Sie sind jedoch kein Selbstzweck. Eine Episode aus der Vita des heiligen Antonius, verfasst vom Kirchenvater Athanasius, kann dies verdeutlichen: Als der junge Antonius einen Gottesdienst in seiner örtlichen Kirche besuchte, wurde gerade eine Stelle aus dem Matthäusevangelium gelesen: „Wenn du vollkommen sein willst, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!“ (Mt 19,21) Antonius verstand diesen Vers direkt an sich selbst gerichtet und gab all seinen Besitz den Bedürftigen. Ebenso radikal ernst nahm er in der Folgezeit weitere Schriftlesungen, die er während des Gottesdienstes hörte, was ihn schließlich dazu brachte, sein Leben fortan als frommer Einsiedler zu führen.
Der Kern dieser Erzählung ist Folgender: Antonius hat verstanden, dass Christus uns in den Worten der Heiligen Schrift direkt ansprechen möchte. Umgekehrt bedeutet das aber auch: Wenn bestimmte Schriftlesungen nicht gelesen werden oder gar durch profane Texte ersetzt werden, die dem Lebensgefühl der Menschen vermeintlich besser entsprechen, dann entzieht man Gott die Möglichkeit, durch die Heilige Schrift zu sprechen, meint

Ihr

0004011354_0001.jpg Manuel Uder

Gottesdienst Themenheft