Bilder guter Praxis

Das Kuppelmosaik des Baptisteriums San Giovanni in Florenz (13. Jh.) zeigt Christus inmitten von Kerubim und Seraphim. Weitere Engelschöre setzen sich in den angrenzenden Bildfeldern fort. Was tun diese geheimnisvollen Wesen dort? In der Liturgie finden wir die Antwort: Sie singen „Heilig, heilig, heilig...“ Mit dem Sanctus des Eucharistischen Hochgebets stimmen auch wir in den Lobpreis ein, den die himmlischen Engelscharen Gott bis in alle Ewigkeit darbringen.

Foto: © Paul E. Williams, 2013

mehr

Frage – Antwort

Tagzeitenliturgie in der Gemeinde

Wir wollen in unserer Gemeinde die Tagzeitenliturgie feiern und mit einer regelmäßigen Vesper beginnen. Welche Vorgaben, ergänzend zu der „Allgemeinen Einführung in das Stundengebet“, gibt es hierfür? Muss ein Priester oder Diakon mitwirken? H. S.

mehr

Nicht vergessen

Im August

Vorbereiten

  • Mariä Aufnahme in den Himmel (15.08): Kräutersegnung
  • Gottesdienste zum Beginn des neuen Schul- und Kindergartenjahres mit Kindersegnung
  • Beginn der Erstkommunionkatechese: Weggottesdienste, Vorstellen der Kinder im Gemeindegottesdienst
  • evtl. Wallfahrt, Gemeindefest

Planen

  • Ökumenischer Tag der Schöpfung (2.9.)
  • Fest Kreuzerhöhung (14.9.)
  • Fest der Erzengel Michael, Gabriel und Rafael (29.9.)
  • Erntedank (2.10.; der Gedenktag der heiligen Schutzengel entfällt)

Maria Magdalena

Informationen zur Aufwertung des Gedenktags der heiligen Maria Magdalena finden Sie HIER

praxis-gottesdienst.net freischalten

Um praxis-gottesdienst.net vollständig nutzen zu können, müssen Sie eingeloggt sein. Wenn Sie noch nicht registriert sind, holen Sie dies bitte zunächst nach. Neukunden bitten wir, vorher eine Zugangs­berechtigung zu bestellen.

Bestellung Registrierung

Medientipp

Versammelt in Seinem Namen VzF Deutsches Liturgisches Institut: Trier 2015
Deutsches Liturgisches Institut / Österreichisches Liturgisches Institut

Versammelt in Seinem Namen

Werkbuch für Gottesdienste an Werktagen. Tagzeitenliturgie - Wort-Gottes-Feier - Andachten

Mehr zum Buch weitere Tipps

Ich meine

Liebe Leserinnen und Leser,

Engel haben seit vielen Jahren Hochkonjunktur - jedoch scheint es so, als seien sie aus der Kirche ausgewandert: Man begegnet ihnen stattdessen auf Friedhöfen, Esoterikmessen, in Buchhandlungen, in der Werbung, im Deko-Laden, selbst im Tattoo-Studio. Sie sollen uns schützen, trösten, sogar heilen oder auch einfach nur Freude und Hoffnung schenken. Jedoch ist dadurch meist die eigentliche christliche Bedeutung dieser göttlichen „Boten“ (so die Übersetzung des griechischen Wortes ángelos) in den Hintergrund getreten oder ganz vergessen worden. Doch Engel gehören zum christlichen Glaubensgebäude dazu.
Wo immer sie in der Bibel auftauchen, handeln sie nicht aus eigenem Antrieb. Vielmehr sind sie an Gott und seinen Willen unauflöslich gebunden: Mal vermitteln sie als Offenbarungsengel Gottes Nähe und verkünden seine frohe Botschaft, mal zeigen sie Gottes liebende Nähe an, indem sie als Schutzengel Menschen vor Gefahren bewahren. Doch vor allem im Beten der Kirche sind Engel bis heute allgegenwärtig, wie diese Ausgabe von praxis gottesdienst exemplarisch aufzeigen möchte. In der Feier der Liturgie dürfen wir in den immerwährenden Lobgesang dieser himmlischen Wesen, etwa im Gloria oder im Sanctus, einstimmen. Damit diese Texte und Gesänge nicht zu leeren Phrasen werden, ist es unerlässlich, sich mit dem christlichen Engelglauben - jenseits von Kitsch und Kommerz - auseinanderzusetzen, meint

Ihr

0004011354_0001.jpg Manuel Uder

Gottesdienst Themenheft