Bilder guter Praxis
Mit großem Ernst empfängt das Kind die Asche auf seiner Stirn. Da ereignet sich mehr als ein Ritus, da geschieht Begegnung zwischen zwei Schwestern im Glauben. „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst" - ein anstößiges Wort an das junge Leben? Oder doch und vielmehr eine Verheißung: All das, was dir geschenkt sein wird, ist vergänglich, aber zugleich eine Ahnung von dem, was dir ewig bleiben wird?
Foto: Frank Homann (www.pressefoto-homann.de)
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Bei uns gibt es seit Jahrzehnten an Sonntagen eine Wort-Gottes-Feier mit Kommunionausteilung, in den letzten Jahren wiederholt auch am Gründonnerstag. Nun hören wir, dass diese Form inzwischen verboten sei. P. H.
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Nicht vergessen
Im März
Vorbereiten
Vierzig-Tage-Zeit:
- Weltgebetstag der Frauen (2. März)
- Kreuzweg- und Passionsandachten, Bußgänge, Bußgottesdienste
- Fastenbrauchtum
- Hilfsaktionen der kirchliche Werke
- Einladung der Erstkommunionkinder zu den Feiern der Heiligen Woche
Heilige Woche:
- Bußgottesdienst am Beginn der Heiligen Woche
- Palmsonntag: Palmprozession, Palmstock-Basteln
- Österliches Triduum: Gottesdienste am Gründonnerstag, Karfreitag und in der Osternacht (Musik, Lektoren-, Kantoren- und Ministrantendienste, Einbeziehen der Kommunionkinder)
- Trauermette am Karfreitag und Karsamstag
Sonntage der Osterzeit:
- Erstkommunion
- Tagzeitengebete (Vespern)
Wer Literatur zur Theologie und Praxis der Eucharistiefeier sucht, findet hier eine
ÜBERSICHT
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Ich meine
Liebe Leserinnen und Leser,
„Fehlt es an der Zeit oder ist es eine Frage der Bedeutung: WGF? Für mich bringt die Abkürzung eine Minderwertigkeit zum Ausdruck", so eine kritische Leserzuschrift, die wir vor einigen Tagen erhalten haben. Der Leser hinterfragt die von uns oft verwendete Abkürzung „WGF" für Wort-Gottes-Feier. Darauf können wir jedoch erwidern, dass Abkürzungen einfach nur wertvolle Zeichen sparen. In manchen Absätzen bedeutet das ausgeschriebene Wort eine Zeile mehr, und das geht auf Kosten des Inhalts.
Wort-Gottes-Feiern sind für uns keinesfalls minderwertig. Nichteucharistische Gottesdienstformen aller Art werden von uns genauso hoch geschätzt und gefördert wie die Messfeier. Sie gehören zum Leben einer Gemeinde dazu und schaffen Glaubensräume, die den persönlichen Lebenssituationen der Teilnehmenden gerecht werden. Menschen aller Generationen sind an der Vorbereitung und Durchführung dieser Feiern beteiligt. Würde die Kirche diese Gottesdienstformen nicht bewahren, pflegen und in unsere heutige Zeit hinein vermitteln, wäre sie um einiges ärmer. - Der Leserbrief zeigt im übrigen, wie wichtig solche Zuschriften für uns sind: Sie geben Gelegenheit, Missverständnisse auszuräumen oder sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen. Oft geben sie auch Hinweise auf Themen, die einmal aufzugreifen, und auf Dinge, die zu verbessern sind. Dafür sind wir dankbar, denn unsere Zeitschrift lebt nicht zuletzt von Ihren Ideen und Meinungen, meint
Ihr
Manuel Uder